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Bei der Langenrehmer Kulturwanderung Natur und Geschichte erleben

Am Sonntag, dem 20. September, entdecken Naturliebhaber bei einer geführten Wanderung die Museumsstellmacherei Langenrehm, die Kulturgeschichte des Dorfes und einen Teil des Heidschnuckenwegs – Deutschlands schönstem Wanderweg. Um 12.30 Uhr treffen sich die Interessierten ohne Anmeldung an der Museumsstellmacherei. Die Stellmacherei ist noch bis 25. Oktober jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Café Peters bietet seinen Besuchern Getränke, süßes Gebäck und Brotzeiten auf die Hand. Bei der Langenrehmer Kulturwanderung gelten die Abstands- und Hygieneregeln, Teilnehmer halten eine Mund-Nasen-Bedeckung bereit. Von Juli bis Oktober hält der kostenlose Regionalpark-Shuttle direkt vor der Museumsstellmacherei. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro für Erwachsene, inklusive Museumseintritt, für Personen unter 18 Jahren ist sie kostenfrei.

Familien, Wanderer und Kulturfreunde entdecken bei der eineinhalbstündigen Wanderung mit einer ausgebildeten Waldpädagogin und Gästeführerin die Kultur- und Landschaftsgeschichte Langenrehms: Start und Ende der Route ist die Museumsstellmacherei. Von dort wandern die Teilnehmer über den Heidschnuckenweg in den Stufenwald zum Fürstendenkmal, weiter in Richtung Fernsehturm und vorbei an archäologischen Schätzen der Region. Über den Heidschnuckenweg gelangen sie wieder zurück zur Stellmacherei. Dort bietet das Café Peters den Wanderern Kaffee, Tee sowie süße Buchweizenpfannkuchen auf die Hand.

In der Museumsstellmacherei erfahren die Besucher, wie die Stellmacherfamilie Peters um 1930 lebte und arbeitete. Um 14 Uhr gibt es eine Führung in der historischen Werkstatt über die Arbeit, die Maschinen und die aktuellen Projekte der Ehrenamtlichen. Alle Anlagen und Werkzeuge sind noch voll funktionstüchtig. Die Stellmacher bauten früher hauptsächlich Geräte für die Landwirtschaft wie Schubkarren, Wagen und Holzräder. Die alte Stellmacherei in Langenrehm belieferte einst Hamburg und mit Pferdefuhrwerken auch das Alte Land. Das Fachwerk-Wohnhaus gibt detaillierte Einblicke in den Alltag der einstigen Bewohner. Der Garten lädt Besucher zum Entdecken und Verweilen ein.