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Widerstandsfähig und in Bioland-Qualität:
Jungpflanzenverkauf auf dem Museumsbauernhof Wennerstorf im Landkreis Harburg

Der Museumsbauernhof Wennerstorf im Landkreis Harburg ist bekannt für seine widerstandsfähigen Jungpflanzen in hoher Qualität. In diesem Jahr bietet das Hof-Team seine Bioland-Setzlinge für Garten und Balkon zum kontaktlosen Selbst-Abholen Mitte Mai, nach Vorbestellung. Käufer können die Tomaten-, Gurken-, Salat-, Kräuter- und Sommerblumenpflänzchen in über 250 Sorten auf dem Hof (Lindenstraße 4, Wennerstorf, Nahe der A1) abholen. Die ausführliche Sortenbeschreibung und den Bestellschein gibt es unter www.museumsbauernhof.de. Vorbestellung ab 19. April.

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Normalerweise werden die beliebten Jungpflanzen auf einem Markt in Wennerstorf verkauft, in Zeiten der Corona-Pandemie umgehen Hof-Mitarbeiter und Kunden den direkten Kontakt. Wie läuft der Jungpflanzenverkauf 2021 nun ab? Kunden wählen aus der Sortimentsliste Pflanzen aus und bestellen sie mit dem Bestellschein – beides ist auf www.museumsbauernhof.de abrufbar. Das Team vom Museumsbauernhof bestätigt die Bestellung und stellt die Pflanzen im vereinbarten Zeitfenster Mitte Mai samt Rechnung vor den Hof. Der Besteller bringt Transportkisten oder ähnliches mit. Aufgrund der allgemeinen Kontaktbeschränkungen gibt es keine Aufenthaltsmöglichkeiten auf dem Hof, keine Beratung und kein Stöbern im weiteren Sortiment des Hofs.

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Gärtnermeisterin Anna-Lena Woelfert beim Gießen der Jungpflanzen

„Wir haben eine breite Auswahl an Gemüse, Kräutern und auch Blumen und Stauden“, erklärt Gärtnermeisterin Anna-Lena Woelfert. Rotes Teufele und Lila Luzi (Peperoni), Vorgebirgstraube und Arola (Gurken) und Stauden wie Heidenelke, Himmelsleiter und Prachtkerze gehören dazu. Allein 39 Sorten Tomaten, 19 Sorten Paprika und 51 Sorten einjährige Sommerblumen sind im Sortiment. „Das Besondere: Unsere Pflanzen sind sehr widerstandsfähig und gut für den heimischen Garten oder Balkon geeignet. Ich pflege sie noch bis zu den Eisheiligen in unseren Gewächshäusern. Es ist traditionelles Gärtnerwissen, dass sie dann gefahrfrei rausgepflanzt werden können und einen guten Ertrag bringen.“ In diesem Jahr ist die Zeit der Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai.

Wie alles auf dem Museumsbauernhof sind die Pflanzen in Bioland-Qualität. Sie werden von Menschen mit Behinderung betreut und später zu leckeren Lebensmitteln weiterverarbeitet. Leiter Dr. Moritz Geuther ergänzt: „Wir sind Museum, Bio-Betrieb und sichern Arbeitsplätze für 16 Menschen mit Behinderung. Dazu arbeiten wir seit langen mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg zusammen.“

Qualität vom Museumsbauernhof seit Jahren – viele von ihnen werden im Hofgarten und auf dem eigenen Feld ausgepflanzt. Eine Gruppe von Mitarbeitern mit Behinderung betreut die Pflanzen – vom Setzling bis zur Ernte – und verarbeitet sie auch zu schmackhaften Fruchtgelees, Gewürzgurken und Aufstrichen.