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Erstausgabe am 2. November:

Weihnachtsmarke 2018 am Kiekeberg mit Sonderstempel

Ein besonderer Tag für Philatelisten und andere Liebhaber von schönen, saisonalen Briefmarken: Am Freitag, dem 2. November, ist Erstausgabetag der traditionellen Weihnachtsmarke der Deutschen Post. Erstmals wird die 70-Cent-Marke im Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgegeben. Aus diesem Anlass erstellte die Deutsche Post eigens einen Kiekeberg-Sonderstempel, der nur am 2. November genutzt wird. Das Museum ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro für Erwachsene, für Besucher unter 18 Jahren und Fördervereinsmitglieder ist er frei. Zum Erwerb der Weihnachtsmarke erhalten Fans einen zeitlich begrenzten kostenfreien Eintritt.

 

Ein Schlitten, der von Rentieren über den Winterhimmel gezogen wird – so sieht die offizielle Weihnachtsmarke 2018 aus. Die Deutsche Post und die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) geben die Weihnachtsmarke am Kiekeberg aus. Auf Wunsch erhalten Käufer den eigens dafür produzierten Kiekeberg-Sonderstempel mit Pferdegeläut. Ob für die private Weihnachtspost, für die professionelle Sammlung, als individuelles Geschenk für einen Liebhaber – der Erstausgabetag einer Briefmarke mit Sonderstempel ist einmalig, die Briefmarken sind daher besonders bei Sammlern und Fachleuten begehrt.

 

„Die Weihnachtsmarke zeigt auch, dass die bespannte Mobilität bis heute wichtig ist“, sagt Jürgen Hagenkötter augenzwinkernd. Der Leiter des Zugpferdemuseums Lütau engagiert sich seit langem in der DGPT und ist am Erstausgabetag dabei. Mit ihm zusammen präsentiert das Freilichtmuseum die aktuelle Zugpferde-Ausstellung. Jürgen Hagenkötter:

 

„Wir zeigen unsere aktuelle Ausstellung extra noch bis zum 2. November, für Briefmarken-Freunde und alle, die bisher keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu sehen.“ Ob vor Postkutsche, im Bergwerk oder Hochgebirge: Zugpferde waren in der Geschichte der Mobilität von großer Bedeutung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Fassbierwagen, vor den zwei lebensgroße Kunststoff-Pferde mit dem einstigen Prunkgeschirr der Holstenbrauerei gespannt sind.

 

Weihnachtliche Grüße mit einer schönen Briefmarke verschicken: Das hat Tradition in Deutschland. Seit 1969 gibt es Weihnachtsmarken mit christlichem Motiv, seit 2013 zusätzlich auch eine Marke ohne religiösen Inhalt.

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