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Thementag “Nachhaltig leben – Wie geht das überhaupt?”

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg stellen am Sonntag, dem 10. November, verschiedene Initiativen ihre Projekte zum Thema „Nachhaltig leben – Wie geht das überhaupt?“ vor. Im Gespräch mit den Ausstellern und in Vorträgen erfahren Besucher von 10 bis 18 Uhr im Agrarium, wie sie das viel diskutierte Ziel Nachhaltigkeit im Alltag umsetzen können. Bei diesem Thementag geht es um Ernährung, fairen Handel, Verpackungsmüll oder Tierhaltung. Der Museumseintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahre ist er frei.

Im Tagesverlauf gibt es die Vorträge:

  • „Die Arbeit des Zukunftsrates Hamburg“, um 11 und 12.30 Uhr
  • „Cradle to cradle – die Idee vom positiven Fußabdruck“, um 11.45 und 14.45 Uhr
  • „foodsharing – Verwenden statt Verschwenden“, um 14 Uhr

Verschiedene Aussteller der Bereiche Ernährung, Verpackungsmüll oder Tierhaltung zeigen den Besuchern beispielhaft Möglichkeiten auf, ihr Leben nachhaltig zu gestalten:

  • Zukunftsrat Hamburg
  • Foodsharing
  • Oekomarkt
  • Mobile Bildung, Projekt: Hamburg mal fair
  • Cradle2Cradle
  • Vegetarische Initiative
  • Ernährungsexpertin Karin Maring: Lebensmittelverschwendung und Haltbarkeitsdatum
  • Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt
  • Initiative Stammtisch “Gut Leben ohne Plastik in der Nordheide

    Für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm.Auf dem Museumsgelände erkennen Besucher durch die historischen Haustierrassen, wie Mensch und Tier in den alten Heidehöfen ursprünglich zusammenlebten. Zum Thementag findet ein Treffen des Erhaltungszuchtrings Ramelsloher Huhn statt. Interessierte sehen, wie die Hühner auf Zuchttauglichkeit geprüft und prämiert werden. Der Verein trägt seit 2014 dazu bei, die alte Hühnerrasse zu bewahren.

    In der Sonderausstellung „Krabbelnde Komplizen – Insekten in der Landwirtschaft“ erfahren die Besucher noch bis Sonntag, dem 17. November, wie der Schutz von Insekten mit der landwirtschaftlichen Nutzung vereinbar ist. Insekten als Lebensmittel sind ebenfalls Thema der Ausstellung.

    Im Agrarium entdecken Besucher auf 3.300 qm die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Lebensmittelproduktion. Interaktive Elemente und ein umfangreiches Vermittlungsprogramm machen die Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungsindustrie seit der Industrialisierung deutlich.

    Der Gasthof „Stoof Mudders Kroog“ bietet herzhafte norddeutsche Spezialitäten. Das Rösterei-Café „Koffietied“ im Agrarium lockt mit frisch geröstetem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.