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Feuer als einzige Lichtquelle
Besucher erleben die urigen Bauernhöfe in der Dämmerung in Rosengarten im Landkreis Harburg

„Feuer und Licht“, ein ungewöhnlicher Abend im Freilichtmuseum: Am Sonnabend, dem 15. Februar, zeigen 18 Darsteller der Gelebten Geschichte, wie die Bevölkerung auf dem Land nach Sonnenuntergang lebte und arbeitete. Eine anheimelnde Stimmung legt sich über die urigen Bauernhöfe im Museum: Zwischen 14 und 19 Uhr sehen Museumsbesucher in den Häusern, wie die traditionellen Leuchtmittel die alten Gebäude nur schwach erhellten. Das Freilichtmuseum ist ab 10 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land? Kienspäne, Öl, Gas und erste Elektrizität: Welche Licht- und Wärmequellen gab es vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher ein Herdfeuer auf dem Heidehof an. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmittel der vorindustriellen Zeit kennen: Kienspan, ein harzdurchtränktes Holzstück, selbstgegossene Talgkerzen und Krüsel, eine hängende Öllampe aus Blech.

An diesem Abend tauchen Petroleumlampen die Wege auf dem Museumsgelände in ein malerisches Licht. Am frühen Abend gibt es für Besucher jeden Alters ein Schattentheater im historischen Hof Meyn. Zum Aufwärmen warten Glühwein, Kinderpunsch und Zwiebelbrötchen. Am Fischerhaus können Besucher geräucherten Fisch erwerben. Regionale Spezialitäten bietet der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“.