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Führungen zum Bauprojekt „Königsberger Straße“ am Kiekeberg
Vorführungen und Mitmachprogramm für Kinder bei „Sonntags im Museum“

Unter dem Motto „Sonntags im Museum: Königsberger Straße – Das Leben nach 1945“ bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg am 18. Oktober offene Führungen zum Bauprojekt „Königsberger Straße“ an. Um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr sehen Besucher den Baustellenfortschritt und erfahren Hintergründe über die Wohnraumversorgung und Integration von 1945 bis in die 1970er Jahre. Die Führungen unterliegen den aktuellen Abstands- und Hygienemaßnahmen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahre ist er frei.

Bei der Führung „Sonntags im Museum: Königsberger Straße“ erhalten die Teilnehmer einen Überblick über das Projekt „Königsberger Straße“ und über die nächsten Arbeitsschritte, wie etwa im Quelle-Fertighaus. Es wurde 2019 zum Kiekeberg transportiert und spiegelt den Einfluss amerikanischer Bungalow-Architektur auf die deutsche Wohnkultur wider. Die 50er Jahre-Tankstelle und das Siedlungsdoppelhaus sind bereits individuell für Besucher zugänglich: Die Tankstelle symbolisiert die aufkommende Mobilität und den Konjunkturaufschwung jener Zeit. Im rekonstruierten Siedlungsdoppelhauses entdecken Besucher in der Ausstellung „Geschichte des Landkreises Harburg und der Metropolregion Hamburg“, wie Flüchtlinge und Einheimische die Aufbauzeit erlebten. Noch bis Ende 2022 errichtet das Museum insgesamt fünf Gebäude in dem Straßenzug am Kiekeberg.

Außerdem sehen Besucher bei „Sonntags im Museum“ Vorführungen: Eine Weberin und ein Uhrmacher führen ihre traditionellen Handarbeiten und Handwerkstechniken vor. Kinder nehmen am offenen Ferienprogramm teil – sie überziehen Äpfel mit Schokolade, basteln und spielen an der Wurfbude. Ein historisches Riesenrad, ein Hängekarussell und Süßwaren der Mandelkutsche lassen Kinderherzen höherschlagen.